Tennessee Vorwahlen zum Senat und Gouverneur - wie sich der Staat für November ausrichtet
Weiters werden Gouverneur:innen samt Stellvertretung, Attorney Generals/Justiziar:innen, Parlamente der Staaten, Richter:innen und noch hunderte bis tausende Mandate auf föderaler Ebene gewählt. Auch Bürgermeister:innen wie in Los Angeles bspw.
Bei diesen midterms sind jedenfalls die Wahlen zum Bundeshaus und Bundessenat die wichtigsten. Denn würden die Demokraten in beiden Häusern die Mehrheit bekommen können, so könnten sie Trumps Policies blockieren oder ihn sogar des Amtes entheben, wenn sie eine Mehrheit im Haus haben und eine 2/3 Mehrheit im Senat. Die Mehrheit alleine im Senat könnte zu Probleme für Trump bei Außenpolitik und Personalbesetzung in Kabinetten und Richterämtern führen, eine Mehrheit im Haus zu Problemen bei der Budgetgestaltung .
Und für jedes Mandat im Haus, jedes Mandat im Senat gibt es Vorwahlen, sogenannte Primaries. Die Demokraten und Republikaner veranstalteten jetzt neulich Vorwahlen in Tennessee, wo es um das geht.
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Folgende Personen wurden gewählt für die Senatswahl und für den Gouverneur; Haus ist der nächste Post!
Mandat: Gouverneur:
Amtsinhaber: Bill Lee (Republikaner) darf nicht mehr antreten, daher sind auf beiden Seiten einige Politiker in den primaries angetreten
Die Demokrat:innen schickten ins Rennen: Jerri Green, Carnita Atwater, Kevin Lee McCants, Tim Cyr, Ditch Kurtz
Bei den Demokrat:innen gewann: Jerri Green
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Jerri Green ist ehemalige Anwältin, Mitglied im Stadtrat von Memphis und setzte sich gegen etabliertere Kandidatinnen durch, wie Carnita Atwater, die ehemalige Gouverneurskandidatin von 2022 Tennessee, und Bürgermeisterkandidatin in Memphis 2023. Ditch Kurtz hatte auch bereits ein eigenes politisches Profil. Tim Cyr, Kevin McLee und Jerri Green sind drei ohne Kandidat:innen große Bekanntheit. Jerri Green konnte gewinnen und die Mehrheit der Demokraten hinter sich vereinen. Sie war auch die erste Frau als Gouverneurskandidatin der Demokraten und hat alleine damit schon Geschichte geschrieben.
Die Republikaner:innen schickten ins Rennen: Marsha Blackburn, John Rose, Monty Fritz
Bei den Republikaner:innen gewann: Marsha Blackburn
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Marsha Blackburn hatte von 1998-2002 einen Sitz im Senat, von 2003 bis 2019 im Haus, 2018 kehrte sie in den Senat zurück. Nun kehrt sie zurück in ihren Heimatstaat und möchte Gouverneurin werden. Sie gilt als sehr trump-nah.
Jerri konnte die Mehrheit der Demokraten hinter sich vereinen, Marsha schaffte nur 43%. Laut Umfragen könnten die gewinnen. Ob es wirklich so sein wird? Wir werden im November sehen!
Amtsinhaberin: Marsha Blackburn (Republikaner)
Amtsinhaber: Bill Hagerty (Republikaner)
Die Demokrat:innen schickten ins Rennen: Marquita Bradshaw, Maria Brewer, Kevin Lee McCants, Civil Miller-Watkins, Diana Onyejiaka
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| (C): Tennessee lookout |
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Die Wahlen im November werden zeigen, ob Tennessee seinen bisherigen politischen Kurs fortsetzt oder ob sich erste Veränderungen zeigen.
Bei den Senatswahlen wäre bereits ein demokratischer Erfolg eine große Überraschung. Besonders der zweite Senatssitz, bei dem Marquita Bradshaw erneut gegen Bill Hagerty antritt, könnte interessant werden. Aktuell gilt der Sitz weiterhin als klar republikanisch, doch eine Verschiebung der Einschätzungen von „Safe Republican“ zu „Likely Republican“ zeigt, dass die Demokraten zumindest eine kleine Chance sehen.
Auch die Gouverneurswahl wird ein wichtiger Test für beide Parteien. Für die Republikaner geht es darum, ihre jahrzehntelange Dominanz in Tennessee zu bestätigen. Für die Demokrat:innen wäre ein Sieg ein politisches Comeback in einem Bundesstaat, in dem sie zuletzt kaum Erfolge feiern konnten.
Ob Tennessee auch nach November eine sichere Hochburg der Republikaner bleibt oder ob sich erste Risse zeigen, entscheidet letztendlich der Wahltag.





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