Rezension Zwetschgendatschikomplott

Anlässlich des neuen Eberhoferfilmes möchte ich an der Stelle mal alle Eberhoferbücher quer durch, komplett kunterbunt lesen und rezensieren. Danach kommen die Filme und da wiederum danach dann der neueste Film. Damit möchte ich euch an der Stelle herzlich willkommen heißen zu meiner kleinen Franz Eberhofer-Serie! Viel Spaß!

Rezension: Zwetschgendatschikomplott  

Autorin: Rita Falk
ISBN: 3423260440
Im Verlag dtv am 16.3.2015 erschienen
Rezensionsexemplar? Nein

(C): Verlag

Der Rudi zieht in den wohl zum Eberhofer passendsten Ort, ins Schlachthofviertel. Dort wird dem Rudi von einer riesigen Krähe ein Frauenfinger vor die Füße geworfen. Diesmal geht die Ermittlung ins Münchner Rotlichtmileu - denn der Finger gehört einer Prostituierten. Doch sterben bei der Wiesen weitere Frauen...

Diesmal fand ich die Aufklärung etwas seltsam, da das Rotlichtmileu sehr realistisch gezeichnet wurde. Es war nicht wie beim Franz daheim überzogen. Einfach realistisch. Und dies fand ich sowohl seltsam als auch interessant, da dies ein Ort wäre, von dem ich ausgegangen sei, dass er überzeichnet ist. Ist er aber nicht. Es wirkt alles sehr realistisch. Die Personen und die Beschreibung des Ortes. Auch fand ich seltsam und interessant, dass es diesmal ein Fokus auf der Beziehungskonstellation des Eberhofers liegt. Wir haben hier einen Krimi! Doch es ist interessant, dass endlich mal der Fokus nicht auf dem Fall liegt. So lernt man die Figuren etwas besser kennen. Besonders die Oma war hier besonders sympathisch.

Die Dialoge sind wieder einmal genial. Diesmal hat sich die Rita Falk sogar selbst verewigt, da es eine Rita-Falk-Straße gibt.

Fazit? Es ist wohl noch nie passiert, dass der Eberhofer mich enttäuschte. Und auch bei diesem Fall konnte er mich nicht enttäuschen. Denn Eberhofer ist einfach spitzenklasse.

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