Kurzmeinung zu Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens

Autor: Charles Dickens
ISBN: 379153596X
Im Verlag Dressler am 1.6.2020 erschienen
Rezensionsexemplar: Nein

(C): goodreads.com

Dieses Buch habe ich für die NEWTs Challenge gelesen für die Aufgabe ein Buch zu lesen, das ghosting behandelt. Und welches Buch ist typischer für ghosting, im Sinne von Geisterbesuch, als dieses?

Die Handlung ist mittlerweile so bekannt, dass sie kaum noch erklärt werden muss: Mr. Scrooge hasst Weihnachten und wird von den Dorfbewohnern ebenso verachtet. In einer schicksalhaften Nacht erscheinen ihm vier Geister – der seines verstorbenen Compagnons Marley und drei weitere: die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht. Jeder Geist führt Scrooge vor Augen, was er aus seinem Leben gemacht hat, und bringt ihn dazu, Weihnachten und seine Mitmenschen mit neuem Blick zu sehen.

Der Schreibstil von Dickens ist brillant. Auch in der modern überarbeiteten Version bleibt der alte Charme erhalten, mit Details wie "tuht" statt "tut". Diese Kleinigkeiten sind es, die das Buch besonders machen. Dickens’ Stil ist recht einfach gehalten, was daran liegt, dass die Geschichte ursprünglich als Weihnachtslied konzipiert war – und Lieder eben eingängig und leicht verständlich sein sollen.

Das Ende ist zwar vorhersehbar. Ein Weihnachtsmuffel, der die Festtage plötzlich liebt? Überraschung ausgeschlossen. Aber wenn man bedenkt, dass Dickens unter enormem Zeitdruck stand, als er das Ende schrieb, verzeiht man ihm das gerne.

Fazit: Dieses Buch ist ein Klassiker, der seinen Status völlig zu Recht trägt. Einfach genial! Ein Muss für die Weihnachtszeit.

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