Wer wagt, beginnt (Kurzmeinung)

Autor: Robert Habeck
ISBN: 9783462049497
Im Verlag Kiepenhauser&Witsch am 8.9.2016 erschienen
Rezensionsexemplar? Nein

(C): goodreads.com

Zu Beginn der Rezension will ich nur gerne erwähnen, dass ich bis zur Bundestagswahl die Bücher sämtlicher Spitzenkandidaten (Lindner hab ich schon, Scholz, Merz, Wagenknecht, Weidel und Gysi brauch ich noch, Sonneborn und Habeck muss ich noch fertig machen. Vllt. gibts ja von den Freien Wählern, Volt oder so auch noch ein Buch, das werde ich dann selbstverständlich dann auch rezensieren). 

Dieses Buch habe ich für die NEWTs Challenge gelesen für die Aufgabe ein Buch zu lesen, das eine Berühmtheit schon mal gelesen hat. Und ich gehe davon aus, dass Herr Habeck, der gegenwärtige deutsche Vizekanzler, das Buch selbst gelesen hat.

Robert Habeck behandelt, wie es nach der Coronakrise weitergehen soll, welche Lösungen man bei der Klimakrise zur Lösung hat, wie es mit dem Kapitalismus weitergeht und wie es bisher in seiner politischen Karriere. Trotz allem Fortschritt ist die oberste Priorität eine liberale Demokratie zu erhalten.

Das Buch schafft Inspiration für das eigene politische Engagment. Denn er erzählt von direkter Einbindung von Bürgern. Beschließt er beispielsweise ein Gesetz für den Schutz von Walen, spricht er mit Fischern. Diese Direktheit sieht man nicht bei vielen Politikern. Daher finde ich es bewundernswert und inspirierend, da man diese Direktheit bei sämtlichen Entscheidungen über andere sich zu eigen machen kann.

Die Themen sind zwar trocken, doch persönliche Anekdoten von Habeck sorgen dafür, dass diese eigentlich trockenen Themen spannend werden. Das interessante ist, dass es sich hierbei eigentlich um ein Sachbuch handelt. Ein Buch, das normalerweise nicht wie eine Geschichte wirkt. Doch dieses hier wirkt persönlicher, was ihm auch Zusatzpunkte einbringt.  Jedoch ist es dadurch, dass Herr Habeck die Philosophie studierte, teilweise auch philosophisch. Zu philosophisch.

Fazit? Bis auf die Übermenge an Philosophie an einer Stelle ist es das beste Buch, das ich in diesem Jahr bisher gelesen habe.

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