Wickie und die starken Männer: Das große Filmbuch (Kurzmeinung)
Ich habe dieses Buch gewählt für die Aufgabe ein Buch das in der Nähe von Wasser spielt bei der NEWTs Challenge zu lesen.
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Als ich ein kleiner Junge war, ungefähr im Alter von Wickie selbst, ist sowohl das Buch als auch der Film erschienen. Ich war seit klein auf Fan und bin immer noch Fan der starken Flake-Wikinger. Dieses "große Filmbuch" enthält zahlreiche Blicke hinter die Kulissen und Bilder zu besonders gelungenen Filmszenen.
Zunächst einmal geht es um die Filmhandlung, die auch schön bebildert wurde. Zum Teil sind in den Bildern, wie bei Comics, Sprechblasen. Nachdem man die Handlung auch gelesen hat, erhält man Informationen über die Erfindung der Geschichte zu "Wickie und die starken Männer". Denn die Anfänge hat unsere Mär nicht etwa im Jahr 1960 in Wien. Nein, wir schreiben das Jahr 1963 und ein gewisser Runer Jonson aus Schweden erfand die Geschichte eines geschickten kleinen Jungen mit dem Namen Wickie.
Doch klein Wickie wurde erst durch die Zeichentrickserie groß, die damals zu Zeiten, wo mein Vater noch ein kleiner Junge war, erstmals ausgestrahlt wurde. Und als ich klein war, kam der Kinofilm. Gott sei Dank wurden einige historische Details weggelassen, wie dass die Wikinger eigentlich nur Händler waren. Denn sonst wäre es statt Wickie aus Flake Wickie von der Wall Street.
Die Schauspielerwahl für einige Rollen lief nicht nach einer 0815 Routine ab. 2008 zeigte ProSieben eine Castingshow, bei der über mehrere Sendungen verteilt die passenden Schauspieler gesucht wurden. Eine jede Frau und ein jeder Mann konnte sich für jegliche Rolle bewerben. Denn Bully Herbigs Ziel war es den Cast größtenteils mit Newcomern zu besetzen. Doch war der Cast nicht ganz unbekannt: Christoph Maria Herbst (bekannt als Friedrich Merz aus der Serie Stromberg) spielte Pokka, Jürgen Vogel den Pi-Pi-Pi-Pirat oder Günther Kaufmann als schrecklicher Sven.
Das Filmbudget für „Wickie und die starken Männer“ lag im zweistelligen Millionenbereich, was eine aufwendige Gestaltung der Kulissen ermöglichte. Masken, Schiffe und Häuser werden ausführlich beschrieben. Das Wikingerdorf „Flake“ und die dazugehörigen Schiffe mussten eigens für den Film errichtet werden. Nach Abschluss der Dreharbeiten wurde das Dorf jedoch leider abgebaut, wobei einige Gebäude auf dem Gelände der Bavaria Filmstudios weiterhin zu besichtigen sind.
Das Filmbuch bietet auf nahezu jeder Seite passende Filmausschnitte, ergänzt durch zahlreiche gelungene Bilder und ein ansprechendes Design. Die Seitenhintergründe wechseln regelmäßig die Farbe, wobei die kräftigen Töne angenehm für das Auge bleiben. Zusätzlich enthält das Buch ein gefaltetes Filmplakat mit den Maßen von etwa 35 x 50 cm.
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass einige Interviewausschnitte im Buch wiederholt werden, obwohl die Texte insgesamt nicht sehr umfangreich sind.
Das Filmbuch richtet sich vor allem an jüngere Fans, bietet aber auch für andere Interessierte eine lohnende Lektüre.

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