Rezension: Ready Player One

 Autor: Ernest Cline
Erschienen am 27.4.2017 im Verlag Fischer TOR
ISBN: 3596296595
Rezensionsexemplar: Nein

(C): goodreads.com

Klappentext:

Ernest Clines Bestseller "Ready Player One" ist DER Science-Fiction-Roman zur Virtual-Reality-Revolution und Vorlage für den großen Kinoblockbuster von Steven Spiegelberg.

Im Jahr 2044 ist die Welt ein hässlicher Ort: Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Einziger Lichtblick ist die OASIS, eine virtuelle Ersatzwelt, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und spielen kann. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis,

Der exzentrische Schöpfer der OASIS hat tief im virtuellen Code einen Schatz vergraben, und wer ihn findet, wird seinen gesamten Besitz erben - zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Eine Reihe von Rätseln weist den Weg, doch der Haken ist: Niemand weiß, wo die Fährte beginnt. Bis Wade Watts, ein ganz normaler Junge, der am Stadtrand von Oklahoma City in einem Wohnwagen lebt, den ersten wirklich brauchbaren Hinweis findet. Die Jagd ist eröffnet...

Quelle: goodreads.com

Über den Autor:

Ernest Cline ist international erfolgreicher Roman- und Drehbuchautor, Vater und Vollzeit-Geek. Er ist Verfasser der Romane »Ready Player One« und »Armada« und hat am Drehbuch für Steven Spielbergs Verfilmung von »Ready Player One« mitgearbeitet. Seine Bücher wurden in über 50 Ländern veröffentlicht und standen mehr als 100 Wochen auf der »New York Times«-Bestsellerliste. Zusammen mit seiner Familie – sowie einer großen Sammlung klassischer Videospiele und einem zeitreisenden DeLorean – lebt er in Austin, Texas.

 Quelle: thalia.at

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich gelesen für die Alphabet Soup Challenge mit dem Buchtitel R. 

Die Zukunft – alles andere als rosig

Normalerweise steht die Zukunft für Fortschritt und Hoffnung, doch in Ready Player One sieht es ganz anders aus. Die Welt ist am Abgrund, soziale Kontakte im echten Leben sind praktisch ausgestorben, und die Menschen fliehen in die Oasis – eine virtuelle Realität, die mehr Heimat bietet als die echte Welt. Doch diese scheinbar perfekte Welt birgt einen Wettkampf: Eine Quest, die darüber entscheidet, wer die Kontrolle über die Oasis und damit über die Zukunft gewinnt. Auf der einen Seite steht eine Gruppe von Freunden, auf der anderen ein skrupelloser Großkonzern, der alles daran setzt, zu triumphieren – auch auf Kosten anderer.

Durchgehende Spannung – von Anfang bis Happy End
Das Buch ist von der ersten Seite bis zum Schluss ein echtes Highlight. Es beginnt mit dem normalen Alltag des Protagonisten und endet mit einem klassischen Happy End: Der Protagonist löst die Quest und erbt die Oasis. Besonders gut gefällt mir, wie durchdacht und strukturiert die Geschichte aufgebaut ist – keine unnötigen Abschweifungen, alles sitzt.

Gaming-Elemente, die begeistern
Die Erzählung ist wie eine riesige Multiplayer-Aufgabe in einem Computerspiel gestaltet. Von Quests über Punkte bis hin zu einem übermächtigen Gegner ist alles dabei. Dieses Setting verleiht der Geschichte nicht nur Dynamik, sondern spricht auch Gamer*innen direkt an. Einfach genial!

Kreativ und originell – trotz bekannter Anleihen
Klar, das Buch bedient sich vieler Elemente aus Filmen und Popkultur der 80er und 90er Jahre. Doch die Idee einer postapokalyptischen Zukunft mit einer virtuellen Fluchtmöglichkeit ist frisch und originell. Die Mischung aus nostalgischen Anspielungen und einer zukunftsorientierten Handlung ist einfach gut gemacht.

Fazit
Ready Player One ist ein richtig geniales Buch, das mit Spannung, Kreativität und einem einzigartigen Konzept überzeugt. Es kombiniert Nostalgie mit Zukunftsvisionen und ist ein absolutes Muss – nicht nur für Gamer*innen, sondern für alle, die sich für eine außergewöhnliche Geschichte begeistern können. Uneingeschränkte Empfehlung!

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