Rezension Känguru Chroniken

 Autor: Marc-Uwe Kling

ISBN:3548372570

2009 im Ullstein Verlag erschienen

Rezensionsexemplar: Nein

(C): Verlag


Inhaltsangabe:

»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß.

Quelle: goodreads.com

Über den Autor:

Marc-Uwe Kling wurde geboren. Er studierte an der Großen Akademie von Lagado, wie man ein Haus vom Dach her nach unten baut. Er hat über seinen Mitbewohner, ein kommunistisches Känguru, drei kapitalismuskritische Bücher geschrieben, welche sich total gut verkaufen. Außerdem macht er mit seiner Band „Die Gesellschaft“ Reformhauspunk und am Ende muss wieder der Steuerzahler für alles aufkommen. Hey. Ho. Let’s go.

Quelle: goodreads.com

Meinung:

Das Buch ist eine Sammlung von Anekdoten aus dem Leben vom Känguru, das nur Känguru heißt, und Marc-Uwe Kling, einem Kleinkünstler. Zum Ende hin verweben sich diese Anekdoten noch. Und wenn das Känguru und Marc-Uwe ein Dedektivbüro aufmachen und nebenei ein J.Moriarty einzieht, kann man sich vorstellen, in welche Richtung Band 2 geht.

Ich machte mir über drei Charaktere Gedanken. Da gibt es das gewalttätige, soziopathische Känguru, den emotionsvollen Marc-Uwe und den rätselhaften J.Moriarty. Nehmen wir uns die ersten Beiden genauer unter die Lupe. Marc-Uwe ist ein einfacher Kleinkünstler, der bis auf seinen Beruf Durchschnitt ist. Das Känguru hingegen ist schon wesentlich komplizierter. Ein Psychiater wurde durch es verrückt, es scheuut nicht Got und nicht Wisenschaftler, begeht oft Gewaltv und empfindet keine freundlichen Gefühle für Marc-Uwe.  Ein Soziopath, ein Emotionaler und der rätselhafte J. Moriarty. Das gabs doch schon mal bei Arthur Conan Doyle. Auch einige andere Szenen wirken wie aus bekannten Filmen und Büchern. Da gibt es beispielsweise eine Gruppe Soziologen, die walking-dead-artig Marc-Uwe verfolgt. Ein lustiges Ende nimmt es noch mit den Soziologen. 

Ich finde das Buch lustig und gut. Ich habe viel gelacht, in der kurzen Zeit, die ich für dieses Buch aufwendete. Und meiner Meinung nach ist ein Buch, das man schnell fertig hat und es einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, ein gutes Buch.  

Fazit? Ziemlich lustiges Buch, ich freu mich schon riesig auf Band 2.

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