Rezension Deadpool & Wolverine (2024)
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Was bisher geschah: Nach 9 Filmen, in denen Hugh Jackman Wolverine verköprte und mit der Rolle bekannt wurde, entschied er sich abzutreten und starb. 2022 wurde dann verkündet, dass Hugh Jackman wieder in den gelben Anzug mit den struwelpeterartigen Krallen schlüpfen würde. Für Deadpool&Wolverine.
Und nun zum Film: (ACHTUNG SPOILER!!!!!) (SPOILER!!!!!!)
Wolverine ist damals nicht nur abgetreten, sondern auch in der Haupterde des MCU gestorben. Nach Doctor Strange 2 und Loki wurde nun ein weiteres Mal das Multiversum eingeführt, diesmal eine Stufe stärker. Denn Deadpool wurde während seiner Geburtstagsfeier von der TVA, quasi der Zeitpolizei, abgeholt, und sollte den wahren Zeitstrahl retten. Dadurch würde er das bekommen, was er will, jemand zu sein, aber müsste dafür seine Freunde opfern. Denn dadurch dass Wolverine in seiner Welt gestorben ist, ist der Zeitstrahl quasi eh wurscht, weil er sich dadurch langsam auflöst. Daher muss Deadpool einen neuen Wolverine finden. Den hat er dann auch gefunden und wurde auf die Müllhalde der TVA gebracht. Dort kämpfen sie einige Male gegeneinander und treffen auch auf die Schurkin im Film: Die Schwester von Mr. X, quasi Ms X, mit dem Namen Cassandra Nova. Mithilfe von ihr kommen sie nach einem langen Kampf und auch Auftritte von u.a. Blade und einigen Mitglieder:innen der Fantastischen Vier gegen Cassandra Novas Scherg:innen wieder in die echte Welt, wieder nach Hause. Doch bei ihnen zuhause ist eine Maschine, die Deadpools Zeitstrahl auslöschen kann. Cassandra kommt kurzerhand mit mindestens 100 fiesen Deadpool Ausgaben mit. Unser Wade Wilson, die Hauptfigur, kämpft dann mit Wolverine gegen sie. Doch leider kommen sie zu spät. Die Maschine läuft schon. Und da die Maschine läuft, müssen sie sich opfern. Da sie es, weil sie es gemeinsam machten, überlebten, geht es mit den zwei Helden weiter.
Meine Meinung:
Der Film macht einiges sehr gut und einiges sehr, sehr falsch:
Zuerst einmal das positive, was mir besonders gut gefiel:
Die TVA war vor Lokis Übernahme eine quasi mafiöse Gruppe, die am Multiversum rumfeilte wie es ihnen gefiel. Lokis Übernahme sollte dem ein für allemal ein Ende bieten. Doch weitgefehlt, korrupte Beamte gibt es weiterhin. Die darin verborgene Kritik am Egoismus einzelner, die in großen, quasi herrschenden System, gibt, ist sehr gut. Denn dadurch hat es eine gewisse Spur Gesellschaftskritik. Und das bei Disney. Kaum zu glauben.
Die Easter-Eggs finde ich teilweise genial. So zum Beispiel kämpfen Deadpool und Wolverine in einem Auto und das Autoradio spielt einige Hugh Jackman Lieder. Egal wo man hinsah, es waren lauter kleine Easter Eggs. Einfach phänomenal.
Was der Film schlecht macht:
Die Handlung für die Übernahme von Deadpool und Wolverine ins MCU ist eher ein Schmuckwerk als tiefgründig. Denn Deadpool und Wolverine schlagen sich einfach so irgendwie durch bis sie am Ende in einer gewaltigen Sequenz die Welt retten. Und vom durch die Welt Gepurzele halte ich eher weniger.
Cassandra Nova als Schurkin ist fast noch schlimmer als der Schurke aus Ich einfach unverbesserlich 4. Denn Cassandras Motive und Hintergrund wurde nur monoton erzählt aber nicht mit Rückblenden oder sonstigem ergänzt. Dadurch war Cassandra überhaupt nicht greifbar.
Fazit? Alles in allem ist es eine leichte Unterhaltung, aber hat abseits von der Kritik an Behörden keinen weiteren Tiefgang.

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