Milton Fridmanns wirtschaftliches System

 Milton Friedman war ein einflussreicher amerikanischer Ökonom und ein führender Vertreter der Chicagoer Schule der Wirtschaftswissenschaften. Seine Arbeiten und Theorien hatten großen Einfluss auf die Wirtschaftspolitik, insbesondere auf die Bereiche Geldpolitik, Konsumtheorie und die Argumentation für freie Märkte.

                                    

 Hier ist eine Übersicht seiner wichtigsten wirtschaftlichen Konzepte und Ideen in tabellarischer Form:

  • Monetarismus: Friedman argumentierte, dass die Geldmenge (das Angebot an Geld in einer Wirtschaft) der Hauptdeterminante der Wirtschaftsaktivität und der Inflationsraten ist. Er behauptete, dass eine stabile Erhöhung der Geldmenge vorhersehbarer und weniger störend für die Wirtschaft wäre als diskretionäre und unregelmäßige Änderungen.     
  • Natürliche Arbeitslosenquote: Die Theorie besagt, dass es immer eine bestimmte Rate von Arbeitslosigkeit geben wird, die durch die Struktur der Wirtschaft bedingt ist, und dass Versuche, diese natürliche Rate durch geld- oder fiskalpolitische Maßnahmen zu senken, letztendlich zu Inflation führen.                                                   
  •  Konsumtheorie (Permanent Income Hypothesis): Friedmans "Permanent Income Hypothesis" postuliert, dass die Menschen ihr Konsumverhalten auf Basis ihres "permanenten Einkommens" planen, also auf Grundlage eines erwarteten langfristigen Durchschnittseinkommens, anstatt auf kurzfristige Schwankungen im Einkommen zu reagieren.                                                 
  • Freie Marktwirtschaft: Friedman war ein starker Verfechter der freien Marktwirtschaft und argumentierte, dass staatliche Eingriffe in die Wirtschaft minimiert werden sollten, um Effizienz und individuelle Freiheit zu maximieren. Er glaubte, dass der Markt in der Regel die besten Ergebnisse für die Gesellschaft liefert, wenn er frei operieren kann. 
  •  Negative Einkommenssteuer: Dieses Konzept schlägt vor, dass Menschen mit einem Einkommen unterhalb eines bestimmten Schwellenwerts statt Steuern zu zahlen, Subventionen erhalten sollten. Dieses System würde die Notwendigkeit für viele separate Sozialprogramme eliminieren und soll Armut direkt bekämpfen, ohne die Arbeitsanreize zu verringern.       
  •  Kritik an der Federal Reserve: Friedman kritisierte die Politik der Federal Reserve, insbesondere deren Rolle in der Großen Depression. Er argumentierte, dass die Fed durch eine zu restriktive Geldpolitik die Depression verschärft habe und plädierte für eine Regel basierte Geldpolitik, um zukünftige Fehler zu vermeiden.                                   
Friedman war einflussreich sowohl in der akademischen Welt als auch in der praktischen Politikgestaltung, wobei viele seiner Ideen und Konzepte weiterhin Diskussionen und Debatten in der Wirtschaftswissenschaft und Politik anregen.     

zum weiteren Nachlesen: 

  • https://www.nytimes.com/1970/09/13/archives/a-friedman-doctrine-the-social-responsibility-of-business-is-to.html
  • https://www.britannica.com/biography/Milton-Friedman
  • https://web.archive.org/web/19981212025108/http://www.friedmanfoundation.org/                     

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