"jetzt warten wir mal die Wahl ab und danach machen wir weiter." - Interview mit Florian Tursky

 Florian Tursky ist ehemaliger Staatssekretär für Digitalisierung und Spitzenkandidat der Gruppe "Neues Innsbruck" für die Innsbrucker Gemeinderatswahl. Ich konnte mit ihm ein Interview führen.

(C): tursky.at

Zunächst würde ich gerne wissen, warum Sie Bürgermeister werden wollen?

Damit in der Stadt was weitergeht, wir haben das in den letzten Jahren gesehen, was alles nicht geht. Damit muss Schluss sein. Es braucht neue Visionen, es braucht neue Pläne für Innsbruck. Und das wollen wir sein.

Dann möchte ich gerne wissen, wie man Innsbruck wieder in machen kann?

Innsbruck in machen? Da geht es vor allem darum, dass wir Platz für junge Leute haben, dass sportlich was weitergeht, ein 50 m Becken. Wir müssen schauen, dass Innsbruck wirklich am Inn ist. Wir müssen schauen, dass wir den Inn für die Bevölkerung öffnen. 

Ich meinte in im Sinne von modern...

Ja das weiß ich schon. Aber ich finde, da geht es schon auch darum, dass man den Inn wirklich öffnet und Innsbruck ist eine moderne Stadt, der moderne Projekte fehlen, den Inn zu öffnen oder auch die Rotunde zu öffnen. Das ist Platz für Kultur.

Dann möchte ich gerne wissen, warum Sie schwarz-blau für Innsbruck nicht explizit ausgeschlossen haben, wie beispielsweise Ihr Parteikollege Anton Mattle bei der Landtagswahl?

Naja, es ist natürlich schon so, dass das Ausschließen nicht viel bringt. Insbesondere vor einer Wahl, bei der man nicht wirklich weiß, wie es ausgeht. Und wir haben gesehen zu was das ausschließen vom Bürgermeister, obwohl er der erste war der mit den blauen zusammengearbeitet hat. Und deshalb meine Ansage, jetzt warten wir mal die Wahl ab und danach machen wir weiter.

Zu guter Letzt Thema Digitalisierung: Wie kann man Innsbruck digitaler machen?

Da geht's um die Infrastruktur. Dass alle Glasfaser in Innsbruck haben. Da geht's aber auch darum die Amtswege zu digitalisieren, aber nicht ohne die älteren Leute zu verlieren, denn die muss man da auf dem guten Weg Innsbruck digitaler zu machen.

Ausblick für Innsbruck 2030:

Innsbruck 2030 wird eine Stadt sein, auf die die Innsbruckerinnen und Innsbrucker wieder stolz sind.

Danke fürs Interview!

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