Zinsen
Wenn man Geld gegen eine gewisse Summe verleiht, spricht man von Zinsen. Diese werden oft in Prozentsatz pro Jahr (bspw. 3% p.a) ausgedrückt.
Für was braucht man Zinsen?
Zinsen beeinflussen Finanzentscheidungen. Sie können bestimmen, wie viel ein Kredit kostet oder wie viel Geld man durch Sparen verdient.
Prinzipiell gibt es 2 Arten von Zinsen:
1. Einfache Zinsen werden nur auf den ursprünglichen Betrag (Hauptsumme) berechnet.
Wenn ich jetzt 1000€ mit einer Gebühr von 5% pro Jahr ausleihe, muss ich 50€ nach einem Jahr zahlen. Bei einem Sparbuch würde ich 50€ bekommen.
Oder mathematisch gesagt: Zinsen = Hauptsumme × Zinssatz × Zeit
2. Zinseszinsen entstehen auf bereits verdiente Zinsen
Wenn ich die 1000€ im Laufe des ersten Jahres nicht zurückzahlen kann, muss ich im Jahr darauf auf die 1050€ 5% zahlen. Detto bekomme ich 5% auf 1050€ bei einem Sparbuch.
Oder mathematisch gesagt: Endbetrag = Hauptsumme × (1 + Zinssatz)^Zeit
Um die Zinseszinsen zu berechnen, empfehle ich den Zinseszinsrechner von Finanzfluss: https://www.finanzfluss.de/rechner/zinseszinsrechner/
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| (C): kreditrechner.net |
Wie profitiere ich am meisten von Zinsen:
1) Früh anfangen: Desto früher ich anfange, desto früher habe ich Zinseszinsen.
2) Vergleichen: Nicht gleich das billigste Angebot, sondern das beste Angebot nehmen. Jedoch kann es sich teilweise bei zu hohen Zinssätzen um ein gefälschtes Angebot handeln.
3) Nutzung von Zinseszinsen: Wenn ich bspw. auf ein Sparbuch Zinsen und Zinseszinsen bekomme, zahle ich die Zinseszinsen auch wieder aufs Sparbuch.
Wer bestimmt die Zinsen?
Die EZB bestimmt den Leitzins. Von diesem ausgehend orientieren sich die verschiedensten Privatbanken (bspw. BAWAG PSK, Raika, Volksbank, usw.)
Quellen zum Nachlesen:
Literatur über Zinsen der DNB: https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4067845-3

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