Martin Sonneborn bleibt in Brüssel: Neue Abenteuer im Europaparlament
ISBN: 9783462006001
Im Verlag Piper am 8.2.2024 erschienen
Autor: Martin Sonneborn
Rezensionsexemplar? Nein
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| (C): goodreads.com |
Über den Inhalt:
Inzwischen ist Martin Sonneborn nicht mehr so naiv: Als er 2019 zum zweiten Mal ins Europaparlament gewählt wird, weiß er bereits, wie in der EU Politik gemacht wird – und kennt alle Tricks. Das ist auch gut so, denn in seiner zweiten Amtszeit geht es in Europa um alles. (Fast).
Quelle: goodreads.com
Über den Autor:
Deutscher Satiriker und Mitglied des Europäischen Parlaments.
Sonneborn war Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“.
2004 gründete er die Partei „Die Partei“, die bei den Wahlen 2009 nicht antreten konnte.
2014 wurde er aufgrund der Abschaffung der Wahlsperre durch den deutschen Obersten Gerichtshof ins Europäische Parlament gewählt.
Quelle: goodreads.com
Meine Meinung:
Eine korrupte Politikerin an der Spitze, die sich weigert zurückzutreten oder Informationen preiszugeben. Man möge meinen, dass es sich dabei um einen normalen Tag in der österreichischen Innnepolitik handelt. Leider falsch gedacht, liebe Damen und Herren!
Eine exklusive Luxuswohnung, von Steuergeldern bezahlt.
Parteien, die ohne demokratische Mitteln versuchen, andere Parteien von der Wahl auszuschließen, um sich deren legale Tricks mit der Parteifinanzierung zu entgehen.
Ein Justizpolitiker, der selbst schon mal vor Gericht war.
Eine Bankenchefin, die absolut keine Ahnung von Finanzen hat, und Schulden in Millionen Höhe hinterließ.
Über eine Milliarde rausgeschmissen für nix und wieder nix.
Dies sind keine Schauergeschichten aus der österreichsichen Innenpolitik, sondern nur einige der Geschichten, die in den vergangenen 5 Jahren in Brüssel passierten.
Diese Geschichten und weitere trug der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn der Partei "DIE PARTEI" in seinem Buch "Martin Sonneborn bleibt in Brüssel" zusammen.
Das Buch zeigt ausführlich was die Christdemokraten und Christlichsozialen in Schilde führen.
Daher ist dieses Buch sehr gut. Es ist ein perfekter Einstieg zur kommenden Europawahl, um sich zu vergewissern, dass gewisse Parteien nicht für die Bürger*innen da sind oder Überzeugungen haben, sondern nur für ihr eigenes Börserl.
Beweisstück A für diese These: Ursula von der Leyen:
Während sie zu Beginn ihrer Amtszeit für mehr Vertrauen in Brüssel plädierte, war sie es, die mit dem Pharmakonzern Pfizer einen Milliarden-Deal zu Impfdosen abschloss und keine Informationen an die Abgeordneten, die Staatsanwaltschaft oder die Presse darüber ausgab. Weiters baute sie sich eine eigene Wohnung auf Kosten der Steuerzahler*innen in ihrer Etage im Kommisionsgebäude. Dank ihr sind Gas und Kernkraftenergie nachhaltig.
Die Geschichten wären auch lustig, wenn sie nicht echt wären. Denn prinzipiell ist der Schreibstil lustig. Kurz dahcte ich mir, dass Herr Sonneborn übertreibt. Aber leider nicht. Leider stimmt jedes einzelne Detail!
Da kann man für die nächste EU-Wahl nur eines sagen: Europa nicht den Leyen überlassen!

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