Hannibals Spaziergang


Hannibals Marsch:

Hannibal Barca war ein Militärführer im zweiten Punischen Krieg von Karthago in Nordafrika gegen das römische Reich von 218 bis 201 v. Chr. Die Römer erwarteten, dass die Karthager, angeführt von Hannibal Barca, übers Meer kamen. Doch Hannibal dachte sich, dass er mit Sack und Pack über Spanien und die Alpen nach Rom geht. Er hatte etwa 40.000 Infanteristen, 12.000 Kavalleristen und mehrere Dutzend Kriegselefanten mit, startete im Spätsommer von 218 v. Chr. und brauchte ca. 15 Tage. Wo genau er entlang ging ist den Historiker*innen unbekannt. Eines ist hingegen bekannt: Er hatte signifikante Verluste während der Überquerung und gewann dennoch drei entscheidende Schlachten: Trebia, Trasimenischer See und Cannae. 

Hannibals Untergang passierte weil:

a) Sich die Römer auf lange Zeit gesehen an die innovativen Ideen der Karthager anpassten

b) Hannibal war etwas zögerlich. Denn er hätte direkt nach Rom marschieren können und es besiegen. Er hatte jedoch gewartet.

c) Weiters ist es so, dass beginnend mit der Alpenüberquerung und den ständigen Kämpfen der Ressourcenmangel in jeglicher Hinsicht ein Problem war. Versorgungsgüter, Waffen und Menschenmaterial waren mit der Zeit dann eher aufgebraucht und Verstärkung gab es auch nicht. Rom hingegen hatte noch nicht einmal wirklich angefangen. Als es dann anfing, landete der General Scipio Africanus landete direkt in Karthago. Daher musste Hannibal das Imperium verlassen und in der Heimat bei der entscheidenden Schlacht von Zama gegen ihn kämpfen. Diese verlor er jedoch.



Was kann ich aus der Geschichte lernen?

1. Strategische Innovation: Die Römer haben erwartet, dass die Karthager über den Seeweg kommen. Jedoch kam Hannibal über die Alpen und hatte damit fast Erfolg.

2. Entschlossenheit egal was kommt kann auch zum Erfolg führen

3. Risiken gehören oft zum Erfolg und müssen daher sorgfältig gemanagt werden.

4. Planung ist am wichtigsten. Wenn man sich nicht vorbereitet, ist man bei größeren Projekten aufgeschmissen.

5. Mut und Ausdauer entscheiden oft über den Ausgang von Herausforderungen.

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