Die Mondlandung (1969)
Beim Amtsantritt von John F. Kennedy schlug er der UdSSR vor "den Weltraum gemeinsam zu erkunden". Kurz nach der Vereidigung forderte er NASA und das US-Außenministerium zur Planung einer amerikanisch-sowjetischen Kooperation fürs All auf.
1961 trafen sich Chruschtschow und Kennedy, um eine gemeinsame amerikanisch-sowjetische Mondexpedition zu unternehmen. Chruschtschow ging darauf nicht ein, da er überrascht worden war. Denn sie meinten, dass sie dermaßen überlegen seien, dass die Zusammenarbeit mit der USA nie in Frage gekommen sei.
Den Plan, den Kennedy daraufhin ausarbeitete, dauerte drei Jahre. In der gleichen Zeit setzten die Russen ein eigenes Raumfahrtprogramm mit Juri Gargarin um. Daraufhin platzte die Idee der Einigkeit und Kennedy wollte erster in Sachen Weltraumforschung werden.
Dies war ein langer und komplexer Streit ums All: Denn der erste Mann, Juri Gargarin, und die erste Frau, Walentina Tereschkowa, sogar für 3 Tage, im All. Auch hatten die Russen den erste Hund, Layla, den ersten Satellit, Sputnik 1, und das erste Objekt am Mond, Lunik 2.
Die Amerikaner hatten den ersten Affen im All und anschließend machten sich das Trio aus Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins auf den Weg zum Mond.
1962 hielt er eine Rede im Rice Stadium bei dem er folgendes Ziel bekanntgab: Bis Ende des Jahrzehnts sollten die US-Amerikaner einen Mann auf den Mond schicken und sicher wider nach Hause bringen.
Zwei Monate später beschloss er gemeinsam mit Vertretern von NASA des US-Finanzministeriums die Mondlandung als bloßes politisches Instrument. Denn prinzipiell sei er am Weltraum nicht interessiert. Auch sein Verteidigungsminister McNamara empfahl die Mondlandung als Mittel für nationale Prestige.
Am 20. Juli 1969 landeten schlussendlich mit dem Schiff Apollo 11 drei Männer am Mond. Als erster Neil Armstrong und mit ihm Buzz Aldrin und Michael Collins. Das Betreten des Mondes durch Neil Armstrong mitsamt seinem Satz "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Sprung für die Menschheit" wurde von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt gesehen. Jeder sechste Mensch sah die Landung live im Fernsehen. Man muss aber erwähnen, dass es einigen Menschen, insbesondere den Menschen aus dem Einflussgebiet der Sowjetunion aufgrund von propagandistischen Gründen nicht möglich war die Mondlandung, ein Prestigeprojekt der USA, live mitzuverfolgen.
Auch war die Mondlandung ein Ablenkungsmanöver. Denn während auf der Erde mit Atombomben und Aufrüstung duelliert wurde, konnte man mit der technischen Revolution auf andere Gedanken kommen.

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