Die Kubakrise
Nach dem zweiten Weltkrieg kam es zu einer Spannung zwischen der USA und der Sowjetunion. Zwei Ideologien teilen sich die Welt: Kommunismus mit der Sowjetunion und Kapitalismus mit den USA. Ausnahme hierfür ist Jugoslawien, das neutral, aber kommunistisch war.
1959 kehrte mit einer Revolution Fidel Castro samt Kommunismus in Cuba ein. 1961 wollten die USA daher einmarschieren, scheiterten jedoch in der Schweinebucht. Als Schutzhilfe wollte Kuba daher die Sowjetunion.
Die USA setzte Raketen in der Türkei ab. Als Reaktion daraufhin und als Hilfe für Kuba setzte die Sowjetunion in Kuba, 90 Meilen von Florida entfernt, Nuklearraketen ab. Diese Nuklearraketen wurden im Oktober 1962 durch US-Aufklärungsflüge entdeckt und Präsident JF Kennedy wurde umgehend informiert. Daraufhin folgten 13 Tage angespannter diplomatischer Bemühungen.
Als erstes blockierte man Kubas Seezugang und vermied direkte militärische Konfrontation. Denn durch die nahen Nuklearraketen auf beiden Seiten war die Angst vor einem weltweiten nuklearen Krieg groß.
Doch Präsident Kennedy und Nikita Chrustschow lösten die Krise durch intensive Verhandlungen. Die Raketen der Sowjetunion wurden zurückgezogen, wenn die USA öffentlich verspricht nicht in Kuba einzumarschieren. Heimlich sollte die USA auch zustimmen ihre Raketen aus der Nähe der Sowjetunion abzuziehen.
Weiters wurde ein Heißer Draht zwischen dem Generalbüro der Kommunistischen Partei in der Sowjetunion und dem Oval Office eingeführt und es wurde ins öffentliche Bewusstsein gerückt, dass Rüstungskontrolle, Diplomatie und Dialog wichtig sind und man direkte Konfrontation vermeiden sollt

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