". Da werden wir weiterhin dran bleiben, für jeden jungen Menschen, der Hilfe braucht." - Interview mit Claudia Plakolm
Claudia Plakolm ist Staatssekretärin für Jugend, Zivildienstangelegenheiten und Digitales. Ich konnte sie am Wahlkampfauftakt von Florian Tursky kurz interviewen.
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| (C): BKA/Wenzel |
Dann möchte ich zunächst gerne wissen: Warum glauben Sie ist Ihr ehemaliger Kollege im Bereich der Staatssekretär*innen, Florian Tursky, qualifiziert als Bürgermeister?
Ich habe die letzten 2 Jahre schon großartig mit Florian Tursky zusammengearbeitet und er hat als Staatssekretär das gemacht, was auch Innsbruck dringend braucht: Politik mit Hausverstand. Eine sachliche Politik, eine vernetzte Politik mit Expertinnen und Experten, über die Parteigrenzen hinweg auf der anderen Seiten zeigt das das Bündnis das neue Innsbruck eh, wie offen er auf andere zugeht, wie schnell er neue Leute an Bord bringt und das ist genau das gleiche, was auch die Stadt Innsbruck braucht.
Als Jugendstaatssekretärin wollte ich von Ihnen auch gerne wissen was man konkret bei den Problemen der mentalen Gesundheit bei Jugendlichen machen kann und ob da derzeit was in Arbeit ist?
Zu aller erst ist mal ganz wichtig, dass man ganz offen spricht darüber, dieses Tabu endlich brechen, dass man auch über psychische Probleme spricht, dass man über mentale Gesundheit spricht. Ich glaub, dass ist auch zeitlich ankommen mit der Pandemie, die das Eis schön langsam auftaut, dass auch die mentale Gesundheit etwas wert ist und dass man auch drauf schauen müssen bei jungen Menschen. Man muss schauen, dass man da ein niederschwelliges, hochgutes Angebot anbringen müssen. Wir haben da seit einigen Jahren schon das Programm gesundausderkrise gestartet, wo wir mit unglaublich vielen, hunderten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und Psychologen dabei sind. Aber es ist eigentlich eine Zusammenarbeit wie wir Menschen quasi mit denen vernetzen, die auch sagen, i mecht mit andere drüber sprechen. Für sowas gibts Beachtungsgespräche, mehrere Einheiten, und i glaub das is auch etwas, was eine große Erniedrigung der Hemmschwelle ist. Da werden wir weiterhin dran bleiben, für jeden jungen Menschen, der Hilfe braucht.
Vielen Dank fürs Interview!

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