"Die derzeitigen unter dem Deckmantel des „Klimaschutzes“ getroffenen Maßnahmen sind in der aktuellen Form unter dem Strich umweltfeindlich, wie beispielsweise Windräder" - Interview mit Manuel Krautgartner

Manuel Krautgartner ist Klubobmann der MFG im Oberösterreichischen Landtag. Ich konnte mit ihm ein Interview führen.

(C): Alois Endl

Was ist so schlimm an den Covid-19-Impfstoffen?

Schlimm daran ist, dass die COVID-19-mRNA-Impfstoffe verimpft wurden, obwohl sie nur bedingt zugelassen sind. Und bedingte Zulassung bedeutet: Es liegen keine Studien und Daten zu Spät- und Langzeitfolgen vor. Es können somit keine verbindlichen Angaben zur Sicherheit der der Impfstoffe gemacht werden. Aber sie wurden dennoch eingesetzt. Dabei hat man bei den Impfempfehlungen und bei der Impfpflicht nicht einmal vor Kindern und Jugendlichen haltgemacht.

Dramatisch wird das Ganze dadurch, dass unter diesen unsicheren – ja bedenklichen – Voraussetzungen eine allgemeine Impfpflicht gegen gegen COVID-19 eingeführt wurde. Die Bürgerinnen und Bürger sollten also gezwungen werde, sich einer medizinischen Behandlung mit nicht ausreichend erforschten und somit unsicheren Impfstoffen zu unterziehen. Das grenzt an Körperverletzung …

Dass die Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe höchst fragwürdig ist – obwohl ihre Sicherheit von der Politik ständig beteuert wurde – zeigen die vielen gemeldeten Nebenwirkungen und Verdachtsfälle von Impfschäden, die bei keinem anderen Impfstoff so zahlreich sind wie bei COVID-19-Impfstoffen.

Die zahlreichen Erkenntnisse und Hinweise zur – lediglich behaupteten Unbedenklichkeit – werden von der Politik und von den meisten Medien verschwiegen bzw. verniedlicht.

Oder ist es etwa nicht „erwähnenswert“,

-dass über den Mechanismus der Plasmide – einer Verunreinigung der Impfstoffe – alle darin vorhandenen mRNA- und DNA-Fragmente dauerhaft ins menschliche Erbgut übernommen werden

-dass Daten aus mehreren Ländern eine besonders hohe Zahl an Fehlgeburten und einen Rückgang an Lebendgeburten zeigen, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Durchimpfung der Bevölkerung stehen. Wir müssen befürchten, dass sich die COVID-19-Injektionen negativ auf die menschliche Fruchtbarkeit auswirken

-dass seit Beginn der Impfung in vielen Ländern (und auch in Österreich) eine Übersterblichkeit zu beobachten ist, die deutlich von empirischen Daten oder anders gewonnenen Erwartungswerten abweicht.

Wegen dem Volksbegehren zu Migration wollte ich wissen, wie man ohne Migration den Fachkräftemangel schnellstmöglich entgegenwirken kann?

Bei der Wirtschaftsmigration kommen Menschen in unser Land, die zu den Bedingungen der Kollektivverträge arbeiten. Für andere Arbeitnehmer würden deshalb überkollektivvertragliche Forderungen deshalb so gut wie nicht mehr durchsetzbar werden. Das Motivations- und Leistungsniveau würden fallen. Individuell-leistungsgerechte Bezahlung wäre in Gefahr. 

Wirtschaftsmigration entzieht den zudem den Herkunftsländern Wissen, Leistung und Arbeitskräfte, die sie für den Aufbau ihrer eigenen Wirtschaft dringend brauchen.

Vorschläge:

1. Viele Menschen in der Alterspension wollen arbeiten. Derzeit lohnt sich das aber nicht, das sie die Hälfte des erzielten Einkommens an Sozialabgaben und Einkommenssteuer abgeben müssen – und das nach einem Arbeitsleben voll besteuerter Arbeit.

Unser Vorschlag, der sich auch organisch in die  intergenerative MFG-Strategie einfügt: 

Arbeitserträge von arbeitenden Pensionisten sollten von der Pensionsversicherung befreit werden … man könnte ihnen einen Steuerfreibetrag oder eine Flat Tax geben.

Das würde das Arbeiten in der Pension fördern, den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften reduzieren und auch „den Pfusch“ eindämmen. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass arbeitswillige Pensionistinnen und Pensionisten ohnehin arbeiten – nur eben möglichst „am Staat“ vorbei.

2. Nicht nur zehn Überstunden pro Monat steuerfrei machen, sondern 40: Dann lohnt sich (Mehr-)Leistung für junge Leute, die in der Folge Existenzen entwickeln und auch wieder Häuser bauen könnten.

3. Wir sollten die Berufsbilder „Vater“ und „Mutter“ einführen: mit einer Sozialversicherung und mit einem Einzahlen in das Pensionssystem bis hin zu einer Abgeltung der Berufe „Vater und Mutter“, sobald die familiäre Erziehung der staatlichen Erziehung vorgezogen wird. Das würde die Lust auf Kinder steigern und dem hausgemachten Arbeitskräftemangel proaktiv entgegenwirken.

Unser MFG-Volksbegehren spricht sich gegen illegale Migration / Wirtschaftsmigration aus.

Denn die meist jungen Männer, die nach Österreich „flüchten“, sind oftmals Analphabeten und nicht die angekündigten Fachkräfte, für die sie sich ausgeben oder ausgegeben werden. Wir könnten das besser steuern durch die Attraktivierung der Ausbildung und durch Anreize für heimische Kräfte.

Aufgrund der gegenwärtigen Energiekrise wüsste ich gerne welche Energien man statt Windrädern für die Energiewende und den Klimaschutz nehmen soll?

Es braucht einen vernünftigen Energie-Mix aus Gas, Wasserkraftwerken und anderen erneuerbaren Energien.

Die derzeitigen unter dem Deckmantel des „Klimaschutzes“ getroffenen Maßnahmen sind in der aktuellen Form unter dem Strich umweltfeindlich, wie beispielsweise Windräder und die Produktion von Akkus für die E-Mobilität. 

Verwendung eines geeigneten Energiemixes entsprechend regionaler Verfügbarkeit
geeigneter Mix für die Bereitstellung von Grundlast und Spitzenlast (Regelenergie)

 Die Corona-Maßnahmen wurden abgeschafft. Was sind eigentlich noch Ihre politischen Ziele?

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu erkennen: Die Corona-P(l)andemie ist integrierter Bestandteil eines viel größeren Ganzen. Es geht in Wahrheit um den von den Globalisten angestrebten „Great Reset“ – um einen großen und umfassenden Neustart.

Es ist dies eine Initiative des Weltwirtschaftsforums (WEF), die die Weltwirtschaft im Anschluss an die COVID-19-Pandemie nachhaltig verändern sollen. 

Es gibt zahlreiche Themen, die uns beschäftigen werden bzw. schon beschäftigen: Klima-Hysterie, Frühsexualisierung im Rahmen der LGBTIQ-Debatte, Abschaffung des Bargeldes, der Pandemievertrag mit der WHO, mit welchem die WHO zu einer supranationalen Weltregierung erhoben werden soll und den Nationalstaaten elementare Befugnisse entzogen werden.  

Was sind Ihre Ziele bis zum Ende der Periode?

Die MFG arbeitet für die Rechte der Menschen und das wird auch so bleiben. Wir wollen weiter begeistern und davon überzeugen, dass Politik auch anderes geht. Die Politik der Zukunft anders zu leben, neu zu interpretieren und die Bevölkerung überall dort mit einzubinden wo es nur geht ist sind die wesentlichsten Prämissen. Ebenso bin ich davon überzeugt, dass Politik frei handeln können muss und ausschließlich den Interessen des Souveräns – gemäß Bundesverfassung den Menschen Österreichs – zu dienen hat. 

Die immer aggressivere Einflussnahme von Konzernen, Globalisten und Lobbyisten als eigentliche Gestalter politische Entscheidungen, lehne ich strikt ab. Für mich ist es daher höchste Zeit, bisherige Strukturen zu hinterfragen um für kommende Generationen ein neu ausgerichtetes demokratisches, menschliches und rechtsstaatliches System nachhaltig zu errichten. Und wir bereiten uns darauf vor, mit mehr als 3 Mandaten erneut in den Landtag einzuziehen.

 Was habt Ihr als MFG-Klub in dieser Periode bereits erreicht?

Unsere politischen Erfolge:


Finanzielle Gleichstellung aller handwerklich Bediensteten im Oö. Landesdienst und Gemeindedienst

  • Dieses Anliegen, das direkt von den Betroffenen an uns herangetragen wurde, wurde von uns in den Oö. Landtag gebracht und wird derzeit auf unterschiedlichen Ebenen diskutiert. 

  • Kennzeichnung von Insekten in Lebensmitteln

    • Diese Themen wurden von uns in den Oö. Landtag gebracht und dort aufgegriffen. Bei diesen Themen handelt es sich um Bundesmaterien, welche in Form von Resolutionen im Namen des Oö. Landtags an die Bundesregierung übersendet wurden. 

  • Anerkennung der Komplementär- und Alternativmedizin, die (finanzielle) Würdigung von Präventionsmaßnahmen

  • 6. Urlaubswoche von vergessenem Pflegepersonal

    • Diese Themen wurden von uns in den Oö. Landtag gebracht und werden nun dort in Ausschüssen diskutiert. 

  • ORF-Impflotterie

    • Wir haben Anfang 2022 eine Aktuelle Stunde im Oö. Landtag zum Thema Impfwerbung und Impflotterie initiiert und in diesem Rahmen fundiert ausgeführt, weshalb sowohl die Impfkampagnen als auch die Impflotterie rechtswidrig sind. Daraufhin hat der ORF die geplante Impflotterie abgeblasen. 

  • Teuerungsausgleich statt kommunaler COVID-19 Impfkampagne

    • Dieser Vorschlag wurde ursprünglich von uns aufgeworfen und schlussendlich umgesetzt., nachdem dies in der Folge auch von zahlreichen Gemeinden gefordert worden war.

Ebenso war unser Antrag die Basis für den Strompreisdecken in Österreich. Leider werden solche Erfolge niemals öffentlich in den Mainstreammedien gemacht.

 7. Warum sollte man MFG wählen wenn es die erfolgreichere FPÖ gibt?

Die FPÖ beweist gerade in OÖ, dass vom Bundesparteiobmann hinausposaunte Ansagen und das Mitregieren in der Oö. Landesregierung oft völlig widersprüchlich verlaufen. 

Die Haimbuchner FPÖ hat bei allen Corona-Maßnahmen mitgewirkt, Haimbuchner hat sich auch für gewisse Berufsgruppen eine Impfpflicht vorstellen können und die OÖFPÖ hat so gut wie nie mit den MFG-Anträgen zu Corona-Maßnahmen mitgestimmt, während sie in den sozialen Medien oft Gegenteiliges behauptet und angekündigt hat. 

Auch beim Aktionsplan Extremismus, der Corona-kritische Menschen als Rechtsextreme bezeichnet, hat die FPOÖ einfach zugestimmt, auch bei der zeitgemäßen Ausgestaltung des Demonstrationsrechts. Somit ist die MFG die einzige Partei, deren F für FREIHEIT steht und für Ehrlichkeit und eine gerade Linie, eben für die Menschen, für die Freiheit und für die Grundrechte.

Und auf den Punkt gebracht. Die MFG arbeitet für die Rechte der Menschen. Kickl arbeitet für die Rechten in Europa.

 8. Was sagen Sie zum Ukrainekrieg?

Ein Angriff auf ein Nachbarland ist immer zu verurteilen und ein neutrales Land sollte sofort seine Vermittlungstätigkeit auf neutralem Boden aufnehmen. Keinesfalls sollte ein neutrales Land in einen Krieg (mit)eingreifen, sich beteiligen und sich an Sanktionen beteiligen. Dies hat Österreich mehr geschadet als dem Aggressor Russland. 

Man sollte den Hintergrund des Russland-Angriffes beleuchten: Wie würden die USA reagieren, wenn Russland in Mexiko Waffen stationieren würde? 

Bei der Auflösung des Warschauer Paktes wurde der damaligen Sowjetunion versprochen, dass sich die NATO nicht auf dem Boden des ehemaligen Warschauer Paktes erweitert. Jetzt will sogar Nachbar Ukraine der EU und der NATO beitreten.


Vielen Dank fürs Interview!


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